Seit 19 Jahren spielt unser Organist Edmund Haase die Walcker - Orgel in der Erlöserkirche.
Mit absoluter Zuverlässigkeit, mit viel Liebe zur Musik und Sachkenntnis hat er unsere Gottesdienste Woche für Woche gestaltet und auch die Gemeinde beim Singen begleitet, mal fröhlich leicht, mal eher getragen.
Selbst mit über 80 Jahren ist es für Edmund Haase kein Problem gewesen, sich bei besonderen Anlässen auf andere Instrumentalisten einzustellen. Ich denke gerne an die feierlichen Gottesdienste zum Ewigkeitssonntag, zu Weihnachten, zum Neujahrsempfang zurück. Auch die Orgelmusik beim Gemeindefest im Sommer und die Orgelmusik bei Kerzenbeleuchtung im Advent hat Menschen berührt. Auch Hochzeiten und Beerdigungen gehören dazu, manchmal mit vielen Sonderwünschen. Unser Organist war bereit, zu musizieren.
Liebe Gemeinde, erlauben Sie mir, mich Ihnen als neuer Organist in der Erlöserkirche kurz vorzustellen: Ich wurde 1976 in Stuttgart geboren und wuchs in Fellbach auf.
Nach einer abgeschlossenen Lehre zum Orgelbauer studierte ich zunächst evangelische Kirchenmusik an der staatl. Hochschule für Musik und darstellende Kunst (Orgel bei Prof. Dr. Ludger Lohmann) und danach Gesang.
Die Paul-Gerhardt-Kirche hat mit den vier Paramenten (Altar- und Kanzelbehängen) des Künstlers Andreas Felger einen besonderen Schatz, der in der Nacht der Kirchen gezeigt wurde. Mit Lesungen zu den einzelnen Bildteppichen, umrahmt von meditativer Musik, wurden die Besucher mit hinein genommen in das Kirchenjahr, in dessen Farben sich unser Leben in seiner Buntheit, mit seinen Höhen und Tiefen, spiegelt. Impulse zum Nachdenken gaben Anregungen, das eigene Leben in Beziehung zu setzen zu den Farben des Kirchenjahres.
Die Nacht war viel zu kurz. Die Wahl fiel schwer bei der ersten Nacht der offenen Kirchen in Ludwigsburg. Auch in unseren beiden Kirchen in der Weststadt war einiges geboten. In der Paul-Gerhardt-Kirche konnten die Besucher die Paramente von Andreas Felger bewundern und bei Lesungen und Musik die dazugehörigen biblischen Zusammenhänge entdecken.
Kirchenräume erfreuen sich zunehmender Beliebtheit.
Menschen kommen, weil der Alltag oft laut und hektisch ist. Oder sie
haben ein Problem und hoffen, gelassener zu werden. In der Kirche
wollen sie beten, zur Ruhe kommen. Die Paul-Gerhardt-Kirche ist schon
seit vielen Jahren täglich, von morgens bis abends, geöffnet. Auch die
Erlöserkirche möchten wir öffnen.
Wir beginnen mit den Adventsamstagen, jeweils 13.00 -16.00 Uhr.
Amtseinführung für Erika Schlatter-Ernst - Wöchentlicher Gottesdienst für die Weststadtkirchen-Gemeinde soll zu einer generationsübergreifenden Großfamilie werden
Der Hafen der Ehe hat Pfarrerin Erika Schlatter-Ernst (50) endgültig in der Weststadt ankern lassen. Am Sonntag [19.10.2008] wurde sie offiziell ins Amt eingeführt. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Steffi Gauger will sie alles daransetzen, dass aus der Paul-Gerhardt-Gemeinde und der Erlöserkirche eine echte Einheit erwächst.
Konzert an historischer Walcker-Orgel in Erlöserkirche
(vA) - Ein grandioser Orgelabend war [am Sonntag, 5.10.2008] in der Erlöserkirche in der Osterholzallee zu erleben. An der historischen Walcker-Orgel spielte Fabrice Pitrois, Organist an der Kathedrale von Narbonne in Südfrankreich.
Frau Pfarrerin Erika Schlatter wurde vom Oberkirchenrat mit der Versehung der 75%-Pfarrstelle "Ludwigsburg Paul-Gerhardt-Kirche" beauftragt. Der Dienstauftrag ist wirksam ab dem 01.01.2008 und löst den bisherigen 50%-Auftrag ab. Pfarrerin Schlatter ist von der Residenzpflicht (Verpflichtung zum Wohnen im Pfarrhaus) befreit, wird aber ab dem neuen Jahr im Pfarrbüro Friedensstraße gut erreichbar sein.
Der Kirchengemeinderat hat dies in seiner letzten Sitzung sehr begrüßt und freut sich, dadurch einer dauerhaften Regelung für die Pfarrstelle Paul-Gerhardt-Kirche einen wichtigen Schritt nähergekommen zu sein.
Nach langer Krankheit ist Pfarrer Rupprecht Stiefel am 24. August 2007 im Alter von 47 Jahren gestorben. Wir haben am 30. August auf dem Friedhof in Pflugfelden von ihm Abschied genommen.
Mein sind die Jahre nicht, die mir die Zeit genommen,
Mein sind die Jahre nicht, die etwa möchten kommen;
Der Augenblick ist mein und nehm ich den in acht,
So ist der mein, der Jahr und Tag gemacht.
(Andreas Gryphius)